Protokoll der Gemeindeversammlung vom 6.11.2011

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Unsere Pfarrgemeinde West

Protokoll der Gemeindeversammlung West
Ort: Zachäusgemeinde
Zeit: 06.11.2011
Dauer: 11.15 – 13.00 Uhr
  1. Der Vorsitzende begrüßt die Teilnehmenden. Die Gemeindeversammlung wurde zum ersten Mal im Anschluss an einen gemeinsamen Westgottesdienst abgehalten.
  2. Der Vorsitzende stellt kurz Frau Pfarrerin Rahmelow vor.
  3. Wahl eines Stellvertreters der Gemeindeversammlung

    Vorgeschlagen wird Herr Rolf Eilers aus der Zachäusgemeinde. Er stellt sich vor. Er ist 69 Jahre alt. Er war Sozialrechtsreferent im Caritasverband. Seit 1974 ist er in der Zachäusgemeinde tätig. Er ist Schriftführer im Gemeindeverein. Er ist seit 2003 Vorsitzender der Gemeindeversammlung in Zachäus. Herr Eilers wird per Akklamation einstimmig gewählt. Er nimmt die Wahl an.
  4. Berichte
    1. Bericht des Vorsitzenden des Ältestenkreises West

      Herr Stemmer stellt klar, dass er nicht für die Predigtstellen berichtet. Wohl aber sei wichtig, dass vor Ort in den 6 Gemeinden auch Gemeindeversammlungen stattfinden. Seine Ausführungen dienen der Klarstellung im Bezug auf die Kompetenzverteilung zwischen Pfarrgemeinde und Predigtstellen. Hauptarbeit war im zurückliegenden Berichtsjahr die Erstellung der Geschäftsordnung für die Pfarrgemeinde und der Geschäftsordnungen für die Predigtstellen. Der Dienstplan bzw. Geschäftsverteilungsplan der Pfarrer und der Pfarrerin wurden erarbeitet. Die Stellenbeschreibung des Diakons wurde fertiggestellt. Der Evangelische Oberkirchenrat diese genehmigt. Das Gruppenpfarramt soll in ein Gruppenamt umgewandelt werden. Die Ausbildung von Jungbläsern durch Herrn Groß soll intensiviert werden. Dafür wurde sein Stellenplan um 1,67 Wochenstunden erweitert. Der Haushalt der Pfarrgemeinde West wurde verabschiedet. Neben der Verwaltung ging es auch um Inhalte: So vor allem auf der Klausurtagung auf dem Lindenberg im April 2011. Zwei Taufsonntage wurden im Jahr 2011 gefeiert. Im Juni gab es eine Tagung mit Pfarrer Schmidt von der Erwachsenenbildung über verschiedene Weisen der Bibelauslegung. Am 24. September wurde ein Trainingstag zu „Erwachsen glauben" in der Matthäusgemeinde durchgeführt. Im Jahr 2013 wird es eine Visitation der Pfarrgemeinde West geben.
    2. Bericht zu Glaubenskursen

      Pfarrer Förschler berichtet vom Trainingstag „Erwachsen glauben", an dem 30 Personen aus 9 Predigtstellen der Stadtkirche Freiburg teilgenommen haben. Im Jahr 2012 wird es verschiedene Angebote geben, an Kursen zum Glauben teilzunehmen. Es wird einen Flyer geben, der in den Gemeinden auslegen wird. Der Bericht wird von ein paar Bildern vom Trainingstag beschlossen.
    3. Bericht von Pfarrer Habel zu den Treffen im Westkonvent (Team von Brüdern und einer Schwester)

      64 Treffen sind es bereits seit 2007, immer mit dem Blick, in den Ältestenkreis West und in die Ortsältestenkreise eingebunden zu sein. Die Dienstgemeinschaft sieht sich aber nicht als Gruppe, die die Gremien bestimmt. Sie sieht sich eingebunden in die Gremien. Es gibt klare Absprachen im Bezug auf die Arbeit. Jede/r hat seine Schwerpunkte. Pfr. Habel stellt die einzelnen Bereiche gemäß Geschäftsverteilungsplan vor. Vertretungen werden so organisiert, dass jede/r seinen gewünschten Urlaub machen kann. Große Projekte (Tauffeste und „Erwachsen glauben", Jahr der Kirchenmusik) können nur durch sorgfältige Absprachen geplant werden. Das gemeinsame Pfarrbüro arbeitet hervorragend und erfreut sich höchsten Zuspruchs. Pfarrer Habel spricht aus, dass es einen „Riss" gibt zwischen den Talartragenden und dem Diakon. Deshalb soll durch ein Gruppenamt die Gleichstellung erreicht werden.

      Feedback aus der Versammlung:
      • In der Luthergemeinde werden alle Neuzugezogenen besucht.
      • Wie steht es mit der Ökumene?
    4. Gruppenamt

      Herr Stemmer erläutert die Kriterien für die Einführung eines Gruppenamtes. Es geht um den Zusammenschluss von Pfarrerstellen mit landeskirchlichen Stellen. Die Einrichtung des Gruppenamtes liegt im Ermessen des Stadtkirchenrats (SKR). Deshalb muss der Antrag so gut formuliert sein, dass der SKR dem Antrag zustimmt.

      Feedback:
      • Der Dienstplan der Pfarrer soll in der Gemeindeversammlung beraten werden, bevor er im Ältestenkreis beschlossen wird. Die Gemeindeversammlung stimmt bei drei Enthaltungen dem Dienstplan zu.
      • Wo ergibt sich in den Gemeinden eine effizientere Arbeitsleistung, wenn es einen Wechsel vom Gruppenpfarramt zum Gruppenamt gibt?
        Antwort Stemmer: Durch das Gruppenamt bekommt Hochdorf eine Stimme im Ältestenkreis und im SKR.
      • Das Stimmenverhältnis bei der Einführung eines Gruppenamtes verändert sich zu Gunsten von Hochdorf. Es schließt sich eine Diskussion zu dem Verhältnis von Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen an.
        Klarstellung Pfr. Habel/Frau Sprenger: Der Wirklichkeit im Sinne des guten Miteinanders der hauptberuflich Tätigen soll mit dem Begriff des „Gruppenamtes" benannt werden. Außerdem geht es dabei um Wertschätzung der Arbeit des Diakons.
      • Zur Arbeitsbelastung der Ehrenamtlichen im Ältestenkreis wird eine Anregung aus Amerika vorgetragen. Dort werden zur Entlastung der Ehrenamtlichen Ausschüsse gebildet. Dadurch könnten sich mehr Ehrenamtliche in die Arbeit einbringen.
      • Die Gemeindeversammlung unterstützt per Abstimmung mehrheitlich den Antrag auf Gruppenamt beim Stadtkirchenrat.
    5. Frau Steuber / Bauausschuss

      gibt Informationen zum Immobilienkonzept. Die Gesamtentwicklung im Freiburger Westen ist positiv, obwohl die Flächenvorgaben noch nicht erfüllt sind. Aber die Pfarrgemeinde West ist auf der Zielgeraden, was die Reduzierung der Gebäudeflächen betrifft. Hausaufgaben im Bereich Markus und Luther stehen an. Bei Luther wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Für Zachäus läuft eine energetische Begutachtung. Dafür sind bereits ca. 500.000 Euro in Haushalt eingestellt. In der Kreuzgemeinde wurde der Kindergarten saniert. Flächen der Gemeinde wurden an den Kiga abgegeben. Kirche, Turm, Pfarramt und Pfarrhaus der Kreuzgemeinde werden ab 2012 saniert. Die Kosten werden noch ermittelt. Matthäus ist mit dem Einzug des Jugendzentrums Chummy abgeschlossen. Kindergartenplatzkapazitäten sollen weiter ausgebaut werden. Im Westen fehlen Flächen. Diese können durch Abgabe von Gemeindeflächen geschaffen werden.
      Es liegt eine Prioritätenliste des Bauausschusses vor, die ab 2012 umgesetzt wird. Die Machbarkeitsstudie für Luther/Paulus im Bezug auf das „Haus der Kirche" ist im Gang. ProKiba wurde damit beauftragt. Die Ergebnisse sollen in der Frühjahrssynode vorgestellt werden. Am 19.11.2011 tagt die Stadtsynode. Dort steht der Teilverkauf des Markusareals zur Debatte. Wichtig ist, dass Diakonie und Gemeinderäumlichkeiten vor Ort bleiben. Menschen im Westen sollen im Bezug auf Ideen bzgl. der Nutzung der Räumlichkeiten einbezogen werden (Changemanagment).
    6. Frau Sprenger / Finanzausschuss

      Fazit: Es gibt aufgrund der hohen Kosten für die Gebäude ein Defizit von 27.000 Euro. Vergleichbare Pfarrgemeinden haben deutlich weniger Gebäudekosten. Das Defizit wäre noch größer, wenn die Personalkosten nicht am unteren Limit wären. Siehe Anlage!
    7. Diakon Joost Wejwer

      Herr Wejwer stellt seine Arbeitsbereiche (Konfirmanden, Freizeiten, Glaubenskurse für Konfirmandeneltern und Erwachsene) Projekte vor. Er vergleicht die Pfarrgemeinde mit einer Gitarre. Er wünscht allen viel Freude beim Musizieren auf „unserer Westgitarre".
    8. Stadtkirchenrat
      • Herr Stemmer stellt die Zielvereinbarungen vor, die als Ergebnis der Visitation im letzten Jahr erzielt wurden.
      • Die Kirchenverwaltung ist in diesem Jahr von der Goethestraße in die Habsburgerstraße umgezogen.
      • Herr Stemmer wurde zum Arbeitsschutzbeauftragter der Stadtkirchengemeinde ernannt
      • Zukunft Maienstraße und Dreisam3 wird verhandelt
      • Kunst im „Ernst-Lange-Haus" (= ELH) wird jetzt angeboten
      • Machbarkeitsstudie für das Lutherareal ist in Auftrag
      • Ständige Konferenz Stadtkirchenarbeit wurde eingerichtet
      • Arbeitsgruppe Dissens Ältestenkreis und Ortsältestenräte
    9. Herr Stemmer berichtet von der Stadtsynode
      • Vermögensangelegenheit March-Hochdorf wird verhandelt
      • Bauinvestitionen in Höhe von 2,5 Millionen sind vorgesehen
      • Evaluation Freiburger Weg ist im Gang
  5. Verschiedenes
    Frau Rolland von der Kreuzgemeinde wird für die Nachfolge von Frau Pfarrerin Overmans für die Landessynode vorgeschlagen. Sie hat bereits die erforderlichen 20 Unterstützerstimmen. Auf Nachfrage wird auch Frau Dr. Schiewer vorgeschlagen. Herr Stemmer weist darauf hin, dass auch hier die entsprechenden Unterstützerstimmen benötigt werden. Der Vorsitzende bedankt sich bei allen Teilnehmenden und wünscht einen guten Nachhauseweg.